Für Eltern

Was ist Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie ist eine von drei von den Krankenkassen anerkannten psychotherapeutischen Verfahren, dessen Wirksamkeit zur Behandlung psychischer Erkrankungen wissenschaftlich belegt wurde.

 

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass die Ursachen für die psychische Erkrankung, wie z. B. negative Gedankenmuster und ungünstige Verhaltensweisen, erlernt wurden. Diese dienten der Überlebensfähigkeit in der jeweiligen Entwicklungsstufe und waren somit notwendig, um in unserer Umgebung zurechtzukommen. Es ist erst durch die mangelnde Anpassung an Veränderungen, dass aus alten Überlebensstrategien psychische Störungen entstehen können.

 

Die Verhaltenstherapie dient dazu, die erlernten Muster, die zu Störung geführt haben erkenntlich zu machen und Veränderungen, z.B. in Form einer Neubewertung und ein Erlernen neuer, gesundheitsförderlicher Verhaltensweisen zu erzielen.

 

Typische Methoden der Verhaltenstherapie, die dazu verwendet werden um Veränderungen anzuleiten sind die Verhaltensanalyse, Rollenspiele, Gedanken- und Tagesprotokolle, Selbstinstruktionstraining, Hausaufgaben und die behutsame Konfrontation mit belastenden Situationen, auch Expositionsübungen benannt.

Zu Verhaltenstherapie gehört auch eine Diagnostikphase. Hier werden unterschiedliche Testverfahren angewandt, dessen Aussagekraft ausführlich untersucht wurde. Sie dienen der Anpassung des therapeutischen Angebots auf die Bedürfnisse des Patienten und um Veränderungsprozesse erkenntlich und spürbar zu machen.

Wer trägt die Kosten?

Unsere beiden Einzel-Praxen sind zur vertragsärztliche Versorgung zugelassen. Dies erlaubt uns, sowohl gesetzlich versicherte wie auch privatversicherte Patienten zu behandeln.

 

Die Abrechnung erfolgt nach der gültigen Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

 

Die Kosten werden nach Antragstellung von gesetzlichen oder privaten Krankenversicherungen übernommen und sind nur im Falle von privatversicherten erstmal selbst zu tragen.