Hanno J. Watolla

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Hanno J. Watolla

Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut

 

Ich bin 1983 in Hamburg geboren, bin in Pinneberg (Schleswig-Holstein) aufgewachsen und habe dort das Gymnasium besucht. Im Anschluss machte ich Zivildienst und fing 2005 in Bamberg an Diplom-Pädagogik zu studieren.

Mein Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten absolvierte ich am Centrum für Integrative Psychotherapie (CIP) in München (2011 - 2017). Parallel dazu arbeitete ich sowohl in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU in München und später in der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Praxis von Frau Dr. Lisitano in Garching bei München. Meine Approbation erhielt ich im März 2017 durch die Regierung von Oberbayern.

Mein psychotherapeutische Haltung und Arbeit ist geprägt durch strategische Therapien, einem integrativ-behavioralen Therapieansatz, welcher neben der Symptomarbeit auf der kognitiven, emotionalen und Körper- und Verhaltensebene symptomunabhängig und störungsübergreifend behandelt. Jedes Kind und Jugendlicher hat individuelle, spezifische Bedürfnisse und Wünsche, welche sie mit sich und der Umwelt in Einklang bringen müssen. Bei diesem Schritt soll die Psychotherapie unterstützen.

Ich bin Mitglied in der Bayerischen Psychotherapeuten Kammer (www.ptk-bayern.de).

 

Was ist Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie ist neben tiefenpsychologischen und analytischen Therapieansätzen eine der von den Krankenkassen anerkannten drei Richtlinienverfahren.

Sie geht davon aus, dass jedes Verhalten erlernt ist und somit auch wieder „verlernt“ werden kann. Manche Verhaltensweisen können hilfreich, andere wiederum für die Bewältigung des Alltags hinderlich sein. Eine der Kerninhalte der Verhaltenstherapie ist daher Handlungsweisen zu unterstützen, die einem gut tun und voranbringen, und gleichzeitig jene zu reduzieren, die zu Stress, Frust und Enttäuschung führen.

In diesem Zusammenhang geht es auch um die eigene Gedanken und Gefühle, denn jedes Verhalten unterliegt bestimmten Einstellungen und Emotionen, die wir mit einer bestimmten Situation in Verbindung bringen. Dabei wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch von seinen äußeren Umständen (z.B. Familie, Freunde/Peers, Schule) geprägt wird und versucht, mit den eigenen Bedürfnissen in Einklang zu bringen. Manche dieser Einflüsse von außen können im Laufe der Zeit jedoch zu einer andauernden Beeinträchtigung geführt haben.

Die Verhaltenstherapie soll nun helfen, die eigenen Bedürfnisse wieder genauer wahrzunehmen und so zum Ausdruck zu bringen, dass man selbst und die Umwelt davon profitiert, d.h. Stress, Frust und Enttäuschung abnehmen.